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Minidoku Teil 02

Getreideanalyse

Qualität beginnt beim Korn: Wie in der Haberfellner Mühle jede Getreideanlieferung geprüft wird.

Die Qualität der Haberfellner Mehle beginnt lange, bevor der erste Mahlvorgang stattfindet – nämlich beim angelieferten Getreide. Und hier macht die Haberfellner Mühle keine Kompromisse. Denn nur wer ganz genau weiß, was angeliefert wird, kann daraus hochwertige Mehle erzeugen, die höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Wir kennen unser Getreide – und unsere Lieferanten
Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Wir wissen ganz genau, woher unser Getreide stammt, wie es gelagert wurde und wer es geliefert hat. Dieses Wissen ist für uns essenziell, denn Getreide ist ein Naturprodukt – und jedes Korn hat seine Eigenheiten. Deshalb setzen wir auf enge Partnerschaften mit bewährten Landwirten und Händlern und auf ein umfassendes Prüfsystem, das weit über gesetzliche Standards hinausgeht.

Schritt für Schritt:

Der Weg vom Korn zur Freigabe

1. Wiegung & Dokumentation

Jede LKW-Lieferung wird bei der Ankunft gewogen, und alle Lieferdaten werden exakt erfasst.

2. Repräsentative Probenziehung

Wir entnehmen mehrere Stichproben aus verschiedenen Bereichen des LKWs. Daraus entsteht ein repräsentatives Muster – die Grundlage für alle weiteren Prüfungen.

3. Transponder & Labormuster

Zusammen mit einem Transponder, auf dem alle wichtigen Daten egespeichert sind, wandert das Muster in unser Mühlenlabor. Dort beginnt der eigentliche Qualitätscheck.

4. Sinnesprüfung durch geschulte Mitarbeitende

Unsere Fachleute prüfen das Getreide zunächst „mit allen Sinnen“: Geruch, Farbe, Aussehen – etwaige Auffälligkeiten wie „Dumpf-Geruch“ oder Schädlingsspuren werden sofort erkannt.

5. Analyse von Schwarz- und Fremdbesatz

Hier zeigt sich der Unterschied: Während gesetzlich bis zu 8 % Fremdbesatz erlaubt wären, akzeptieren wir maximal 1 %! Auch artfremde Getreidesorten wie Soja oder Lupinen werden konsequent aussortiert – im Sinne der Reinheit und Allergensicherheit.

6. Nulltoleranz bei Schädlingsbefall

Jede Probe wird mit einer Wärmelampe erhitzt – ein bewährtes Verfahren, um mögliche Getreideschädlinge sichtbar zu machen. Bei Befall heißt es: keine Freigabe!

7. Technische Schnellanalysen

Mit Infrarotgeräten bestimmen wir Feuchtigkeit, Proteingehalt, Enzymaktivität und viele weitere Parameter. Besonders wichtig: Die Kombination aus Proteingehalt und Sedimentationswert entscheidet über die tatsächliche Qualität der Rohware.

8. Digitale Dokumentation & Freigabe

Alle Analyseergebnisse werden digital erfasst und an den Lieferanten übermittelt. Erst nach Prüfung und Freigabe durch unser Qualitätsmanagement darf der LKW entladen werden – alles 100 % rückverfolgbar!

9. Sortenreine Lagerung

Das freigegebene Getreide wird je nach Qualität exakt kategorisiert und sortenrein eingelagert – bereit für die Weiterverarbeitung – zu bestem Haberfellner Mehl.

Höchste Sorgfalt – vom Feld bis zur Packung

Unsere Kunden können sich darauf verlassen: Was von der Haberfellner Mühle kommt, ist bis ins Detail kontrolliert. Denn wir wissen – Qualität ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit, genauer Prüfprozesse und echter Leidenschaft für unser Handwerk.

Kontakt

Haberfellner Mühle GmbH
Leopold-Haberfellner-Platz 1
AUT-4710 Grieskirchen

Tel. (+43) 07248 / 62683
Fax: (+43) 07248 / 62683-50
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union

Fördervertrag P2035682-VVE01 vom 15.11.2022: Anschaffung einer neuen Vermahlungsanlage sowie einer Kleinpackungsanlage, Erweiterung Mehlsiloanlage, Ausweitung Stromversorgung.

Fördervertrag P1500467-VVE03 vom 29.06.2016: Investitionen zur Produktivitätssteigerung durch Anlagenoptimierungen an Kleinpackungsanlage, Getreidereinigung, Liften sowie Automatisierung.